traumhaft
Es war der krönende Abschluss einer überaus fruchtbaren
Zusammenarbeit: Für DENON spielte die immer noch sehr
junge Hélène Grimaud 1985 das 2. Klavierkonzert von Sergej
Rachmaninoff und Maurice Ravels Konzert in G-Dur ein. Mit
dem Royal Philharmonic Orchestra London unter der Leitung
von Jesús López Cobos war die Traumbesetzung komplett.
Dank der Kooperation mit MDG ist diese lange vergriffene
Produktion jetzt wieder zu haben – eine Sternstunde für alle
Klassikfreunde!
hypnotisch
Mit seinem 2. Klavierkonzert befreite sich Rachmaninoff aus
einer künstlerischen Krise. Er war als Virtuose hoch gefeiert,
doch kamen seine Kompositionen bei Kollegen und Kritik gar
nicht gut an. Seine 1. Sinfonie fiel glatt durch und Rachmaninoff
entwickelte eine Depression, die erst durch Hypnose geheilt
werden konnte. Mit Erfolg machte er sich dann an die Arbeit:
Das Konzert zählt heute bei Pianisten und Publikum zu den
beliebtesten überhaupt.
farbenfroh
Ebenso herausragend ist das G-Dur-Konzert von Maurice
Ravel: Baskisch-spanisch-französisches Kolorit trifft auf
modernsten Jazz. Das dreisätzige Werk wollte Ravel eigentlich
selbst zur Uraufführung bringen; Etüden von Liszt und Chopin,
die er zur Vorbereitung eifrig studierte, führten zu Überlastung
und Ermüdung. Für den Dirigentenstab immerhin reichte die
Kraft noch aus, und so konnte der Komponist die berühmte
Margueruite Long vom Pult aus begleiten.
wunderbar
Hélène Grimaud hat bereits mit 16 Jahren für ihre
Rachmaninoff-Sonate einen Grand Prix du Disque erhalten und
wurde von Presse und Veranstaltern als Wunderkind gefeiert.
Diese exemplarischen Einspielungen zeigen auf
beeindruckende Weise, dass sie bereits in jungen Jahren weit
mehr zu bieten hatte als schnelle Finger und mitreißendes
Temperament.