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Bild von L’Amour et la Mort - Lieder von Wagner und Duparc
Bild von L’Amour et la Mort - Lieder von Wagner und Duparc
Bild von L’Amour et la Mort - Lieder von Wagner und Duparc
Bild von L’Amour et la Mort - Lieder von Wagner und Duparc

L’Amour et la Mort - Lieder von Wagner und Duparc

Richard Wagner (1813 –1883)
Henri Duparc (1848 –1933)

L’Amour et la Mort

Wesendonck-Lieder
Isoldens Liebestod

Hermine May, Mezzosopran
Manuel Lange, Klavier

Hybrid-SACD
Art.-Nr. MDG 908 2378-6
21,99 €
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Beschreibung

existentiell
Liebe und Tod – das ewige Thema aller Kunst, musikalisch zu höchster Vollendung gebracht in Wagners „Tristan“. Hermine May und Manuel Lange widmen sich „Isoldens Liebestod“ – natürlich als Höhe- und Schlusspunkt eines fulminanten Programms, das über die Wesendonck-Lieder und neun Mélodies des glühenden Wagner-Enthusiasten Henri Duparc mit existentieller Wucht auf die tödliche Ekstase der Isolde zuläuft.

dramatisch
Auch wenn die zyklische Anlage von Duparc vielleicht gar nicht beabsichtigt war: Die Auswahl der Mélodies, die May und Lange hier präsentieren, durchmessen alle Stationen der Liebe im „Tristan“, von der verhaltenen Sehnsucht über die lustvolle, freilich verbotene Erfüllung bis zum dramatischen Ende.

lustvoll…
…und verboten ist auch Wagners Beziehung zu Mathilde Wesendonck, deren Gatten der Komponist sein bequemes Zürcher Asyl verdankt. Mit der Vertonung der Gedichte seiner Geliebten nähert sich Wagner dem „Tristan“-Stoff an; die fieberhafte Atmosphäre ist besonders in „Im Treibhaus“ und „Träume“ geradezu mit Händen zu greifen.

zukunftsweisend
Mays „Isolde“ glüht vor Leidenschaft und Hingabe, noch gesteigert durch die Lisztsche Klavierfassung, die Lange anstelle eines gewöhnlichen Klavierauszugs spielt. Gerade die Gegenüberstellung mit Duparcs Mélodies, die in ihren duftigen Harmonien bereits weit über Wagner hinausreichen, sorgt für so manchen Gänsehautmoment.

Rezensionen

„Sehnsuchtsvolle Schmerzlichkeit in liebessehnsüchtigen Worten... mit ihrer reinen, gut geführten Stimme ohne dramatische Überhitzung, ohne Übersteuerung im Forte und mit gehaltvoller Tiefe verleiht (Hermine May) den Liedern substantielle Klarheit... Soghaft schwellende Klavierbegleitung... Manuel Lange gelingt das Kunststück, in seinem Spiel völlige Klangklarheit und verrätselte Vieldeutigkeit miteinander zu verschränken.“ (Klassik Heute)

„Dieses Programm verzichtet offensichtlich auf die Struktur eines traditionellen Recitals und bietet stattdessen eine echte innere Dramaturgie. Henri Duparc (1848-1933) und Richard Wagner (1813-1883) werden hier nicht nebeneinander gestellt, sondern als zwei Seiten derselben Sache dargestellt, nämlich der Suche nach einer Liebe, die nur in der Selbstaufgabe Erfüllung findet. Die Stimme von Hermine May passt perfekt in diese Perspektive. Ihr dunkles, leicht verhaltenes Timbre besitzt eine emotionale Dichte, die niemals auf Effekte abzielt, sondern das Klangmaterial wie einen Denkprozess bearbeitet. Diese CD präsentiert sie als eine Künstlerin, die sich einer introvertierten Entdeckung des Repertoires verschrieben hat und sich von den Bereichen angezogen fühlt, in denen Musik an Philosophie, Mythos und die menschliche Psyche grenzt. Angesichts dieses Ansatzes spielt Manuel Lange eine entscheidende Rolle. Als analysierender und farbenreicher Pianist formt er die harmonischen Übergänge, verdeutlicht die inneren Schichten und schafft einen klanglichen Raum, in dem die Stimme atmen kann, ohne sich zu verlieren. Die Tonaufnahme strebt nicht nach Spektakulärem, sondern nach einer akustischen Echtheit, die einem auf Introspektion und emotionaler Dichte basierenden Programm (L’amour et la mort, Wesendonck Lieder, Mort d’Isolde) ideal dient. Für den audiophilen Hörer bietet diese Aufnahme ein reichhaltiges Klangmaterial, das sich perfekt für aufmerksames Hören und die feine Analyse der Klangfarben eignet. Eine interessante Neuerscheinung für einen guten Start ins Jahr 2026.“ (Opus HD)


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