Beschreibung
lupenrein
Die beiden vorliegenden Trios sind ohne Zweifel
besondere Edelsteine des Brahmsschen Kammermusikschaffens.
Nirgends dürfte sich deren Gefühlstiefe
und satztechnische Genialität unverfälschter
dokumentieren als in der Interpretation durch prominente
Mitglieder des Consortium Classicum und
dem unvergessenen Dieter Klöcker.
jugendlich
Im Horntrio op. 40 legte der 32jährige Johannes
Brahms eine Art Lebensbeichte ab: Neben dem
Klavier war das Horn das erklärte Lieblingsinstrument
des versonnenen jungen Hanseaten; und so wurde
das elegische Horntrio zum „Sprachrohr“, mit dem
Brahms - nicht nur nach Ansicht seiner frühen Biographen
- den ganzen Weltschmerz aus sich „herausblies“.
unernst
Brahms ging mit seinen besten Werken ziemlich rüde
um: Seine „Vier ernsten Gesänge“ nannte er selbst
„Schnadahüpferl“, und das faszinierende Klarinettentrio
op. 114 bezeichnete er als „... Dummheit, welche
ich jetzt herauszupäppeln versuche“. Diese Bösartigkeit
äußerte Brahms in aller Öffentlichkeit ausgerechnet
gegenüber Richard Mühlfeld, dem größten
Klarinettisten seiner Zeit.
tiefsinnig
Despektierlich konnte Brahms mit seinen eigenen
Kompositionen nur deswegen umgehen, weil die
Zeitgenossen angesichts des geistigen Gehalts seiner
Werke vor Ehrfurcht zu erstarren pflegten. Der Komponist,
dessen Jugendwerke bereits für ihren künstlerischen
Tiefgang gerühmt wurden, konzentrierte
sich im hohen Alter ausgerechnet auf die Klarinetten-
Kammermusik und legte damit ein Vermächtnis von
unerreichter kompositorischer Dichte vor. Der Höhepunkt
dieser Entwicklung: das Klarinettentrio op. 114.
hochkarätig
Die künstlerische Potenz der Solisten – Dieter Klöcker
(Klarinette), Claudius Tanski (Klavier) und Sebastian
Weigle (Horn) - und ihrer Kollegen - Christoph Henkel
(Violoncello) und Wolf-Dieter Streicher (Violine) -
sowie die unschätzbare kammermusikalische
Erfahrung dieser Ausnahme-Musiker machen die
beiden vorliegenden Brahms-Interpretationen zu
maßstabsetzenden Aufnahmen, die nun endlich
wieder auf CD erhältlich sind.
meisterlich
„Zwei herrliche Aufnahmen, die im dicht besetzten
Feld der Konkurrenten einen Spitzenrang
einnehmen.“ (Stereoplay)
„Bereits die reizvolle Werkkopplung ist ein Pluspunkt
… Meisterlich erfolgt auch die Umsetzung in Klang.“
(Fono Forum)
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