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last updated:03/05/2013



Neuheiten

Gustav Mahler
Das Klagende Lied
Blumine
Sinfonie Nr. 10

Beethoven Orchester Bonn
Stefan Blunier

MDG 937 1804-6

Info

Mahler hat schwer um seine Werke gerungen. Etliche Versuche des Jugendlichen gerieten nicht zur Zufriedenheit und wurden vernichtet. Als dann endlich "Das klagende Lied" Gnade vor seinen kritischen Augen fand, konstatierte er: "Mein erstes Werk, in dem ich mich als ´Mahler´ gefunden!" Es steht hier im farbigen Kontrast zum Fragment der letzten Sinfonie und des Blumine-Andante, das ursprünglich für die erste Sinfonie vorgesehen war. Dem bestens auf-gelegten Beethoven Orchester Bonn unter der findigen Stabführung von Stefan Blunier gelingt ein faszinierend detaillierter Blick in Mahlers Komponierstube.

Wagner and the Piano
Bearbeitungen von
Brassin, Busoni, Stradal, Corbett, Kocsis
und Moszkowski

Severin von Eckardstein, Klavier

MDG 904 1805-6

Info

Liszt war der erste. Aber auch Pianisten späterer Generationen haben sich dem gigantischen Kosmos des Wagnerschen Musikdramas über Paraphrasen und Transkriptionen für das Klavier genähert. Die besten davon hat Severin von Eckardstein jetzt auf seiner neuesten SACD eingespielt. Herausgekommen ist ein faszinierender Einblick in die Rezeptions-geschichte der Musik Wagners - und dank der 2+2+2 Aufnahmetechnik ein kolossales dreidimensionales Hörvergnügen obendrein.

Felix Mendelssohn Bartholdy

Streichquintette op. 18 & 87

Leipziger Streichquartett
Barbara Buntrock, viola

MDG 307 1806-2

Info

Ungebändigte Energie: Wenn sich das Leipziger Streichquartett Mendelssohns Streichquintetten annimmt, knistert die Luft. Nervöse Sechzehntel-repetitionen, darüber schwungvoll und euphorisch das Thema der ersten Violine, vorwärtsgepeitscht von Akzenten in den Unterstimmen: das strotzt vor Kraft, und in großem Bogen stürmt die Musik voran. Und plötzlich eine andere Welt: größte Innigkeit durchströmt die Darstellung des zweiten Themas, das in ruhiger Legatobewegung der eruptiven Naturgewalt des Beginns eine sanft leuchtende Idylle entgegensetzt.

Hexameron
Werke von Franz Liszt, Frederic Chopin, Carl Czerny, Sigismond Thalberg, Henri Herz, Johann Peter Pixis, Leon Buche

Johann Blanchard, Leon Buche, Carlos Goicoechea, Caroline Sorieux, Kanako Yoshikane, Claudius Tanski, piano

MDG 904 1803-6

Info

Es sollte ein Wettbewerb der Superlative werden: Die bedeutendsten Pianisten seiner Zeit hatte Franz Liszt eingeladen, Variationen über den "Marsch der Hugenotten" von Bellini zu komponieren. Und zuge-sagt hatte die internationale Crème de la Crème mit Chopin, Thalberg, Pixis, Czerny und Herz. Der gemeinsame Auftritt im Salon der Prinzessin Beliojoso in Paris fand jedoch nie statt. Claudius Tanski hat die Idee mit seinen Meisterschülern realisiert, und anders als Liszt vor 175 Jahren fügt er sich gleichwertig ein in den Kreis brillanter Jungstars, die die Fußstapfen ihrer unsterblichen Vorbilder mit Souveränität und Grandezza ausfüllen.

Bach-Händel
Werke in Bearbeitungen der Romantik

Karg-Elert, Reger, Guilmant, Landmann, Best

Wolfgang Baumgratz
Sauer Orgel, Bremer Dom

MDG 320 0761-2

Info

Keine geringeren als Max Reger, Alexandre Guilmant oder Sigfrid Karg-Elert bearbeiteten die Werke Bachs und Händels, die auf dieser CD zu hören sind - hochinteressante Tondokumente aus dem "Schnittpunkt" von Barock und Romantik. Die orchestrale Klangpracht der romantischen Orgel war es, die die Komponisten dazu bewog, ihre Lieblingswerke vergangener Zeit auf das königliche Instrument zu übertragen.