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Carl Amand Mangold (1813 – 1889) Septet Serenade Quartet Berolina Ensemble MDG 948 2297-6 SACD
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Carl Amand Mangold

(1813 – 1889)

 

Septet

Serenade

Quartet

 

Berolina Ensemble

MDG 948 2297-6
SACD

Preis: 21,99 €

 

Newcomer

Carl Amand Mangold – nie gehört? Dann wird es aber höchste Zeit, denn die interessant besetzte Kammermusik, die das entdeckungsfreudige Berolina Ensemble brandneu bei MDG auf Super Audio CD eingespielt hat, zeigt einen originellen, an großen Vorbildern geschulten Geist in der Mitte des 19. Jahrhunderts, der sich nicht scheut, eigetretene Pfade zu verlassen.

Netzwerker

Drei Studienjahre in Paris nutze Mangold zum Netzwerken: Berlioz, Chopin, Liszt und viele andere pflegten Umgang mit dem Spross einer alten Musikerfamilie. Für Schumanns „Neue Zeitschrift für Musik“ berichtete er exklusiv aus der Seinemetropole; die Kontakte, die er nach seiner Rückkehr an den Darmstädter Hof mit den Protagonisten der deutschen Romantik schloss, ermöglichten ihm die Aufführung eigener Werke auch weit über die Grenzen des hessischen Großherzogtums hinaus.

Nothelfer

Sein Streichquartett verzichtet auf eine zweite Violine und setzt stattdessen auf einen Kontrabass, der immer wieder mal im Duett mit der Geige den Ton angibt und für geradezu symphonische Klangfülle sorgt. Reizvoll auch das Bläserquintett, dessen serenadenhafter Tonfall in der Tradition des klassischen Divertimento steht.

Nassauer

In seinem Septett „Erinnerungen an die die Niederlande des Jahres 1565“ beweist Mangold, der etliche, zu Lebzeiten häufig gespielte Opern verfasste, sein dramatisches Talent: Vom martialischen Aufeinandertreffen der Spanier und Niederländer über das zarte Tête-à-Tête zwischen Egmont und Klärchen bis hin zur hoffnungsfrohen Verquickung des Geusenliedes „Wilhelmus von Nassau“ mit dem evangelischen Choral „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ spannt Mangold eine mitreißende Erzählung des historischen Stoffes am Vorabend des blutigen Massakers, das auch Schiller, Goethe und viel andere schon zur künstlerischen Auseinandersetzung anregte. Absolut hörenswert!

"Das Berolina Ensemble hebt hier tatsächlich einen Kammermusik-Schatz und präsentiert diesen als das, was er ist: Galante und für den Hörer leicht zugängliche Musik, die durchaus die Aufnahme in den heutigen Kulturbetrieb verdient." - Klassk Heute

"Das von ihnen vorgestellte Septett in der gleichen Besetzung wie das Werk von Beethoven hat einen charmanten Charakter und fordert auch die solistischen Fähigkeiten der Musiker. Ein hörenswertes Werk!

Die Serenade, ein dreisätziges Bläserquintett, trägt schon die aparte Art im Titel. Die Bläser des Berolina Ensembles wissen diese Komposition mit eloquentem und frischem Spiel zu einem wahren Kleinod zu gestalten.

Das Quartett für Streicher ist ungewöhnlich mit einem Kontrabass statt einer zweiten Geige besetzt... Die vier Instrumentalisten dieser Einspielung interpretieren das Werk ebenso flockig im Ton wie technisch hoch versiert, so dass man die Kompositionen von Carl Amand Mangold gern im Ohr behält." - Pizzicato

Carl Amand Mangold (1813 – 1889) Septet Serenade Quartet Berolina Ensemble MDG 948 2297-6 SACD

Auch erhältlich:

Straesser: Chamber Music MDG 948 2199-6
Weisse: Chamber Music MDG 948 2078-6
Bausznern: Chamber Music, Vol. 2 MDG 948 2071-6
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