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WELTERSTEINSPIELUNG


Louis François Dauprat

(1781-1868)

 

 

Grand Sextuor

 

 

Die Detmolder Hornisten

 

 

MDG 102 2310-2

CD

Preis: 21,99 €

 

Auslöser

Michael Höltzel hat ganze Generationen von Hornisten geprägt. Das von ihm entdeckte und hier erstmals eingespielte „Grand Sextuor“ von Louis François Dauprat gibt davon ein beredtes Zeugnis: Die Detmolder Hornisten, allesamt Höltzels Schüler, meistern das herausfordernde Werk mit betörend verschmelzendem Klang, der seinesgleichen sucht.

 

Schnappschuss

Das dürfte ganz in Dauprats Sinne gewesen sein: Das als op. 10 gezählte Werk ist ausdrücklich „à son camérades“ zugeeignet; Dauprat selbst, der wohl als der bedeutendste Hornist des napoleonischen Frankreichs angesehen werden muss, wird das Stück sicher ebenfalls bevorzugt im Kreise seiner Studenten musiziert haben. Die enorme Wirkung auf das Publikum, die diese Aufnahme eindrucksvoll unter Beweis stellt, stand da wohl erst an zweiter Stelle.

Belichtung

Ausdrücklich ist das Sextett für Hörner in unterschiedlichen Stimmungen komponiert. Zu Dauprats Zeiten musste man sich dazu des Wechselns einer großen Zahl unhandlicher Stimmbögen bedienen. Entschädigt werden Spieler wie Zuhörer durch einen bis dahin ungeahnten Reichtum an harmonischer Raffinesse, der das „Grand Sextuor“ aus der Sphäre belangloser Serenadenmusik in den Himmel ernsthafter Kammermusik hebt.

 

Verschlusszeit

Dass diese Aufnahme auch nach über vierzig Jahren nach wie vor Referenzcharakter besitzt, liegt natürlich zunächst an Michael Höltzels überschäumender Musikalität, die Mitspieler wie Publikum wie eine Naturkraft überwältigen. Dazu trägt aber auch MDGs von Anfang an ebenso erlesene wie minimalistische Aufnahmetechnik bei, die bis heute nichts von ihrer Klarheit und Frische verloren hat.

"Musikalische Perle des Horn-Repertoires. Höltzel und seine Schüler setzen Dauparts Sextett völlig entspannt um: Technisch meistern sie alle Schwierigkeiten mühelos und auch der musikantische Charakter wird deutlich hörbar. Kein Wunder, dass Werner Dabringhaus diese Aufnahme von 1982 als eine der ersten in seine „Preziosen“-Reihe aufgenommen hat." (Klassik heute)

 

"...voller ausgefüllter Raffinesse und klangfarbenreicher Delikatesse... eine exquisite Repertoirebereicherung: ein "Hornknüller." (FonoForum)

 

"Referenz-charakter… exemplarische Aufnahme- und Wiedergabequalitäten der Meisterklassenbläser"
(Klassik heute)

 

"Vollendet Hornkunst... in einer glänzenden Einspielung... sowohl erlesene Klangschönheit und eine hoch musikalische Präsentation der schwierig zu realisierenden Partitur." (klassik.com)

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