top of page

Erhältlich ab 26. Januar
 

Anton Bruckner

(1824 - 1896)

 

Sinfonie Nr. 8

 

Yomiuri Nippon Symphony Orchestra
Stanisław Skrowaczewski, Dirigent

 

MDG 650 2307-2 

Doppel-CD

Preis: 21,99 €

 

fabelhaft

Zum 100. Geburtstag des legendären Dirigenten Stanislaw Skrowaczewski veröffentlicht MDG in Kooperation mit Denon die Live-Aufnahme von Anton Bruckners 8. Sinfonie mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra. Doppelte Krönung eines Lebenswerks: Der fast 93jährige Dirigent formt Bruckners letzte vollendete Sinfonie mit der Erfahrung einer acht Jahrzehnte dauernden Bühnenkarriere zu einem bewegenden Vermächtnis.

 

frenetisch

Anton Bruckner hatte es als Komponist nicht leicht. Spät berufen, arbeitete der von ständigen Selbstzweifeln geplagte Komponist seine Werke oft mehrfach um, und auch beim Publikum fand er zunächst keinen Anklang: Die Uraufführung der Siebten geriet zum veritablen Skandal, nachdem die Hörerschaft in Scharen den Saal verließ… Mit der 8. Sinfonie hingegen erlebte Bruckner einen triumphalen Erfolg: Nach jedem Satz applaudierte das Publikum stürmisch.

fein

Da hatte Bruckner seine Sinfonie allerdings schon vor der Premiere überarbeitet; die Urfassung war selbst bei guten Freunden durchgefallen. Der ursprünglich geplante triumphale Schluss des ersten Satzes musste einer verhalten-innerlichen Coda weichen, an die das kraftvolle Scherzo mit großem Kontrast anschließt.

 

fähig

Höhepunkt ist das halbstündige Adagio. Der dunkle Klang der Wagner-Tuben – weit mehr als nur eine Referenz an das verehrte Vorbild – unterstreicht den feierlichen Charakter des Satzes, zudem der einzige, in dem Bruckner eine Harfe vorsieht.  Das Finale setzt einen monumentalen Schlusspunkt unter ein Werk, das selbst den vermeintlichen Antipoden Johannes Brahms zu der Bemerkung veranlasste: „Bruckner ist doch ein großes Genie.“

"This new 'live' recording... certainly reveals all of its musical, as well as philosophical magnitude. From its oddly ominous and foreboding introduction to its devastating coda, the musicians of the orchestra along with Skrowaczewski have an unyielding grasp on its development. In particular, the brass section of the orchestra is amazing on all counts. For example, the rather soft brass choir passages at the end of the Adagio movement are simply breathtaking in their balance and dynamic control...

And here's the clincher. Conductor Stanislaw Skrowaczewski was 92 years old when this live performance took place in Tokyo. And yet he drove the score forward with the agility, energy and power of a 25 year old... Add to all of this the superb Denon audio engineering qualities which capture the depth and breadth of the orchestra, and you're in for a captivating listening experience."

- Classical Music Sentinel

Weitere Entdeckungen:

bottom of page