top of page

WELT ERSTEINSPIELUNG
 

Bernd Wilden
(*1966)


Werke für Orgel, Chor und Orchester

 

Marienkantorei Bielefeld,

Bernd Wilden,
Ruth M. Seiler

AUD 902 2303-6 

SACD

Preis: 21,99 €

 

Erhältlich ab 9. Februar
 

kraftvoll

Bernd Wildens Musik schöpft ihre archaische Kraft aus dem gregorianischen Choral, den er mit untrüglichem Gespür für Dramatik und feinem Klangsinn zu einer zeitgenössischen Musik formt, die unmittelbar berührt und in den grandiosen Steigerungen schier überwältigt. Ruth Seiler hat mit vereinten Bielefelder Chören und der Camerata St. Mariae zentrale Werke Wildens aufgeführt und eingespielt – ein großes Dokument für Musik unserer Zeit.

 

reichhaltig

Dunkel und geheimnisvoll beginnt die Sinfonia für Orgel und Orchester, bei der die Eule-Orgel in der Neustädter Marienkirche, dem Ort der Uraufführung, immer wieder mit dem farbigen Orchesterklang verschmilzt und sich nur dann und wann mit romantischen Tönen zu gelegentlichen solistischen Passagen heraushebt. Das dreisätzige Werk endet nach quirligem Scherzo mit einer grandiosen Apotheose, die in der reichen Akustik aufs schönste zur Geltung kommt.

fröhlich

Wilden selbst spielt die Orgel für sein „Tryptique“, das sich auf Hymnen und Sequenzen zu Ostern, Pfingsten und Advent bezieht. Die weihnachtliche Vorahnung kleidet Wilden in ein geradezu mystisches Klanggewand; in packenden Tanzrhythmen bricht sich die österliche Freude Bahn, und das himmlische Brausen des Pfingstwunders ist buchstäblich mit Händen zu greifen.

 

spannend

Ganz aus dem Text heraus ist Wildens Vertonung des 115. Psalms komponiert. Das Auftragswerk zum 800jährigen Stadtjubiläum Bielefelds verbindet Glaubenszeugnis und Segensbitte; bis zum abschließenden Halleluja spannt sich ein fulminanter Bogen, den Chor, Orgel und Orchester in beeindruckender Farbigkeit präsentieren. Schon in Stereo ein Genuss, entfaltet sich in der 2+2+2-Mehrkanalwiedergabe ein großartiges Hörerlebnis.

Weitere Entdeckungen:

bottom of page