Unsere Klangwelt ist keine Scheibe... Mono Stereo Surround-Technik 5.1 2+2+2 Aufnahme - Verfahren So urteilte die Presse

Unsere Klangwelt ist keine Scheibe...

Welche physikalischen Gesetze den Klängen zugrunde liegen, ist seit Jahrtausenden bekannt. Schon Pythagoras gelang es mit einem einsaitigen Monochord den harmonischen Oberton-Aufbau der Klänge zu begreifen. Mit welcher Kompetenz die antiken Baumeister akustische Probleme gelöst haben, erstaunt uns noch heute beim Besuch eines griechischen Theaters, wenn etwa ein Rezitator völlig ohne Verstärkerelektronik bis in die letzten Winkel deutlich zu vernehmen ist.

In der Barockzeit fanden Merkwürdigkeiten wie Flüstergalerien offenbar größtes Interesse, und Giovanni della Porta versuchte schon 1598 Schall in Bleiröhren aufzufangen. Tatsächlich gelang es erst durch technische Erfindungen am Ende des 19. Jahrhunderts Klänge so aufzuzeichnen, daß sie zu irgendeinem späteren Zeitpunkt wiedergegeben werden konnten.

Mono

Mit dem Beginn der Schallaufzeichnung hatten sich alle Beteiligten den eingeschränkten Möglichkeiten der Technik unterzuordnen. Bekannt sind die Bilder sich gegen den Schalltrichter reckender Musiker bei den ersten phonografischen Aufnahmen. Die mechanische Aufzeichnung auf Wachszylinder und Platten waren revolutionäre Neuerungen - dabei war der Standard der Schallwiedergabe auch noch nach der Erfindung des Magnetbandes in den 30er Jahren ausschließlich die eindimensionale Wiedergabe in Mono.

Stereo

Das änderte sich mit der Erfindung der Stereophonie in den 40er Jahren, denn plötzlich waren Richtungen zwischen den beiden Lautsprechern erkennbar. Der heutige Stand der Audio-Wiedergabe ist nach wie vor die CD mit 2-Kanal-Stereo-Ton. Trotz aller technischen Innovationen gibt es aber immer nur einen guten Hörplatz (an der Spitze des gleichschenkligen Dreiecks ). Dabei ist - den optimalen Hörplatz vorausgesetzt - eine faszinierende Klangabbildung nicht nur in der Breite, sondern auch in der Tiefe realisierbar: Sie befinden sich zu Hause auf einem bequemen Logenplatz, und können quasi durch eine flache Öffnung zwischen den Lautsprechern direkt in den Konzertsaal hineinhören.

Surround-Technik 5.1

Im Kino- und Videobereich gibt es seit kurzem das sogenannte Surround-Verfahren (5.1) zur Darstellung von Raumklängen und Schalleffekten. Hierbei wird die normale Stereoaufstellung ergänzt durch einen zusätzlichen Lautsprecher vorne in der Mitte (genannt "Center") und zwei weitere

Lautprecher hinter dem Hörer. Zu diesen 5 Lautsprechern (5-) gesellt sich noch ein Tieffrequenz-Effekt-Lautsprecher (-.1), der irgendwo im Raum plaziert sein kann und nur die Aufgabe übernimmt, die Hauptlautsprecher von außergewöhnlichen filmischen Knalleffekten zu entlasten. Zwar weitet die Surround-Wiedergabe die horizontale Perspektive, der Klang bleibt jedoch – wie schon bei der Stereophonie – immer nur zweidimensional.

2+2+2 Aufnahme - Verfahren

Allerdings ist das menschliche Gehör mit überaus feinfühlgem Richtungsempfinden nicht nur seitlich, sondern auch in der Höhe ausgestattet. Erst die feinsten Reflexionen von Decke und Boden geben uns ein untrügliches Gefühl für die Größe des Raumes, in dem wir uns befinden. Und selbstverständlich hören wir im Konzert die Bläser des Orchesters vom höheren Podest, dahinter stehen die Choristen und noch höher erklingt die Orgel von der Empore...
Auf dem Weg zu einer natürlichen Musikwiedergabe zuhause ist die dreidimensionale Klangabbildung daher eine wichtige und absolut notwendige Voraussetzung.

Diese Anforderungen erfüllt das von uns entwickelte 2+2+2 Aufnahmeverfahren, welches die sechs von der DVD-Audio und der SACD zur Verfügung gestellten Tonkanäle verblüffend einfach nutzt: Im gesamten Hörraum entsteht eine natürlich klingende dreidimensionale Wiedergabe, die Sie unmittelbar an den Aufnahmeort versetzt. Und Sie werden feststellen, daß unsere Klangwelt wirklich keine Scheibe ist.

So urteilte die Presse

"Durchbruch in eine neue Dimension" (FONOFORUM)

"Wer das Glück hatte, die MDG-Vorführung mitzuerleben, hat an einem historischen Moment teilgenommen - ganz so, als wäre man vor vielen Jahrzehnten bei der ersten Stereo-Wiedergabe dabei gewesen. Was am meisten überzeugte... es klang sensationell." (HIFI Image)

"Eine neue Dimension von Musik... durch die zwei oberen Lautsprecher werden nicht nur Informationen des oberen Raums wiedergegeben, sondern auch die Tiefenstaffelung erhöht. Wenn man die oberen Kanäle abschaltet, wird die Musik wieder flach. Die Aufnahmen geben eindrucksvoll die Konzertsaalakustik wieder und sind erst mit DVD-Audio realisierbar gewesen..." (AV Review, Japan)

"erster Eindruck: viel natürlicher, mit absolutem Luxusklang, absolut realistisch, als ob man auf dem besten Platz im Konzertsaal live-Orchestermusik hört... Während 5.1 "nur" 360 Grad rundum abbilden kann, ist 2+2+2 wirklich 3D mit rechts-links, vorne-hinten und oben-unten Ortung – und es ist so relativ einfach zu realisieren". (Grammophone, Japan)

"2+2+2 - absolute Referenzaufnahmen" (Stereo Review, Japan)

Die DVD-Audio kann nur auf einem DVD-Audio Gerät wiedergegeben werden und ermöglicht ein Abspielen

1.) in hochwertiger Stereo-Wiedergabe
2.) in 5.1 Surround-Wiedergabe oder
3.) in dreidimensionaler Wiedergabe, wenn sie im 2+2+2 Verfahren aufgenommen wurde.

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